[Buchtipp] Ich bleib so scheiße wie ich bin

Hi an alle :)

Naaaa ? Genießt ihr auch schön die Feiertage :) ? Ich muss sagen, ich genieße sie in vollen Zügen, auch wenn ich noch einiges vorhabe in der nächsten Zeit :D. Irgendwie verleitet mich der Urlaub immer wieder dazu, dauernd unterwegs zu sein, obwohl ich mir auch mal vorgenommen hab daheim zu bleiben -lach-. Und wenn ich es dann doch irgendwie schaffen sollte, oder zumindest mal ein paar Stunden nur für mich ganz alleine habe, kuschel ich mich entweder auf die Couch, oder in mein Bett und widme mich voll und ganz einem guten Buch :). Und da sind wir auch schon beim Thema angekommen. Vielleicht könnt ihr euch ja noch daran erinnern, denn vor ein paar Tagen hab ich euch meine allerneueste Bücherausbeute vorgestellt, auf die ich mich in der nächsten Zeit stürzen werde. Auf jeden Fall könnt ihr euch das Ganze hier gerne auch nochmal in Ruhe und genauer durchlesen, sofern ihr mögt und Lust habt :). Eines davon hab ich sogar schon durchgelesen und nachdem es so super war, möchte ich es euch heute gerne ein wenig genauer vorstellen. Vielleicht ist es ja sogar etwas für die oder andere von euch :D. 
Ich bleib so scheiße wie ich bin
von Rebecca Niazi-Shahabi
Beim Versuch, schlanker, schlauer und schöner zu werden, mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Erfolgreichsein der Normalzustand ist? ''Ich bleib so scheiße wie ich bin'' macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Besser werden heißt wahnsinnig werden, also: Bleiben Sie dick, faul, jähzornig - und glaubwürdig.
Worum es genau geht:
Allein die Kurzbeschreibung verrät schon einen kleinen Teil von dem, um was es in dem Buch geht. Allerdings gibt es noch viele andere Themen, welche behandelt werden und einen kleinen Einblick möchte ich euch nun gerne geben. Das Buch selbst ist am Anfang in verschiedene Kapitel unterteilt, um das Ganze ein wenig übersichtlicher zu gestalten. Dies finde ich persönlich schon mal gar nicht so schlecht. Aber nun gehts mal weiter mit dem eigentlichen Inhalt. In diesem Buch geht es hauptsächlich darum, dass man viel zu oft damit beschäftigt ist und eigentlich viel zu viel Zeit damit verbringt, sich selbst zu verbessern. An für sich klingt das zwar jetzt gar nicht mal so schlimm, denn wir können bestimmt alle an uns irgendwas ändern, was uns schon lange stört. Doch macht uns das wirklich glücklich ? Ist es wirklich das was wir wollen ? In diesem Buch wird einfach beschrieben, dass dies eben nicht immer der Fall ist. Wie viele Sportler, oder Sänger haben sich denn schon umgebracht, weil sie die Berühmtheit und den ewigen Druck irgendwann nicht mehr ausgehalten haben ? Und muss man wirklich immer der Coolste sein ? Denn wie sagt das Buch so schön: ''Uncool zu sein ist cool, denn wahre Coolness besteht darin, sich nicht darum zu kümmern, ob einen die Umgebung uncool findet - das ist ja das Coole daran.''. Oder ein anderes Beispiel aus unserem Leben: wir versuchen uns immer und überall zu rechtfertigen. Wir versuchen uns so gut es geht immer wieder herauszureden, oder wühlen meilenweit in unserer Vergangenheit herum, nur um vielleicht zu sagen, dass es einzig und allein daran liegen könnte, dass wir so träge sind und nichts auf die Reihe kriegen. Einfach weil wir nicht an uns glauben und wenn wir uns auch noch einbilden, dass es nur daran liegen KANN, dann geht das Ganze natürlich noch viel weiter. Denn es könnten ja schließlich unsere Eltern daran Schuld sein, weil sie sich damals nicht genug mit uns beschäftigt haben. Natürlich ist es das Leichteste, alles auf die anderen zu schieben und uns alles schönzureden, nur ist es nicht gerade sinnvoll. Warum können wir nicht einfach mal sagen: ''Darauf hab ich keine Lust.'', oder ''Mach es doch selbst, dass ist einfach nichts für mich.''. Es ist mit der Zeit einfach unheimlich anstrengend, immer das Beste aus sich und seinem Leben machen zu wollen. Warum bleiben wir nicht einfach so, wie wir sind ? Eben mit all unseren Ecken und Kanten.

Mein Fazit:
Dieses Buch war einfach nur richtig super !! Die Themen, welche dort behandelt werden, sind total interessant und dieses Buch hat einfach einen gewissen Suchtfaktor. In vielen Dingen erkennt man sich selbst vielleicht sogar wieder, oder sieht nun gewisse Dinge aus ganz anderen Augen. Ich musste schon das ein oder andere Mal schmunzeln, hab aber auch über gewisse Dinge nachgedacht, denn es ist unheimlich viel Wahres mit dabei. Warum immer so streng mit sich selbst sein, oder versuchen alles schön zu reden ? Das ist doch Schwachsinn und macht uns auf Dauer definitiv nicht glücklich und ich weiß nicht, ob ich so ein perfektes Leben führen möchte. Ich möchte lieber so bleiben wie ich bin. Mit all meinen Ecken und Kanten, denn das macht uns doch aus. Das wir eben alle unterschiedlich sind und eben nicht alle gleich. Und stellt euch mal vor, jeder wäre nur damit beschäftigt das Beste aus sich herauszuholen, oder das Beste aus sich zu machen. Würde man sich dann überhaupt noch um die anderen, um uns herum kümmern ? Ich denke ja nicht !! Auf jeden Fall kann ich euch dieses Buch sehr ans Herz legen. Es ist super geschrieben, noch dazu sind viele Dinge anhand eines Beispiels aus dem eigenen Leben der Autorin beschrieben und auch der nötige Humor darf hier natürlich nicht fehlen. Ich für meinen Teil fand dieses Buch spitze, wie auch schon das Erste (Nett ist die kleine Schwester von Scheiße), welches ich von der Autorin gelesen hab. Ob man natürlich die Ratschläge annimmt, ist sicherlich jedem selbst überlassen :D. Aber vielleicht sollte man das ein oder andere Mal nicht gar so kritisch zu sich selbst sein. Denn wie sagt das Buch doch so schön ? Ich bleib so scheiße wie ich bin ;). 

Was sagt ihr denn zu dem Buch ? Habt ihr es vielleicht auch schon gelesen ? Und wenn ja, wie fandet ihr es so ? Seid ihr auch manchmal ein wenig zu kritisch mit euch selbst ?


5 Kommentare:

  1. Vielen Dank und Dir auch Frohe Ostern!

    Das Buch klingt super, danke fürs Vorstellen.

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  2. Danke für die Rezension zu diesem Buch, wollte es mir auch schon zulegen war mir aber absolut nicht sicher. Vielleicht werde ich es in den nächsten Monaten auch noch lesen, mal schauen. :)

    Ich bin eigentlich getreu dem Motto, dass kein Mensch perfekt ist und man doch manchmal das Beste aus sich rausholen sollte, dass ist ja insofern überhaupt nicht schlecht aber man sollte natürlich nicht zu selbstkritisch sein, wenn man das Beste was man geben mag, nicht funktioniert. Ich bin auch gerne mal selbstkritisch und ich finde das das auch nicht immer schlecht ist, sich selbst mal kritisch zu sehen. Ich bin zum Beispiel auch kein Mensch, der alles schön redet, sondern das Unschöne, wenn es das gibt, anspricht - hart aber herzlich. ;) Was bringt einem sonst das Schönreden? Gar nichts aber es gibt Menschen die das tun und das ist schade aber nicht zu ändern, da die Menschen sind wie sie sind und somit haben wir sie zu tolerieren.

    Wie schon geschrieben, kein Mensch ist perfekt, jeder hat Ecken und Kanten und kein Mensch kann mir erzählen, dass er keine Ecken und Kanten hat, dass gibt es gar nicht. Ich kann aber dennoch behaupten, dass meine Ehe zum Beispiel für mich einfach perfekt ist, das Beste was mir passieren konnte und auch wenn sie für mich perfekt ist, gibt es mal Dinge in meiner Ehe, die für Ecken und Kanten sorgen aber auch Ecken und Kanten lassen sich glätten. ;) Die Rede ist von: Kompromissen. Kompromisse schließen ist nicht schwer, auch mit sich selbst kann man Kompromisse schließen.

    Zum Abschluss noch ein Satz zu deinem Satz, wenn wir das Beste aus uns herausholen, kümmern wir uns noch um andere Menschen? Müssen wir uns um all die anderen Menschen kümmern? Nein. Erwarten wir das sie sich um uns kümmern? Nein. Nicht in dieser und nicht mit dieser Gesellschaft. Deutschland ist eine Ellbogengesellschaft. Erst ich, dann die Anderen, koste es was es wolle. Ich versuche immer das Beste aus meinem Leben zu machen, aus mir und möchte nur das Beste für meine Familie, dass Beste ist es für MICH und nach meinem Ermessen nach dem ich handel. Meine Familie ist mir wichtig, Menschen mit denen ich befreundet bin und ich helfe auch nur Bekannten, kein Problem ABER nicht jedem um mich herum, wo bliebe mir da die Kraft für meine Familie und mich? Die würde auf der Strecke bleiben. ;) Bedeutet aber nicht wie schon geschrieben, dass ich nicht helfe oder wegschaue, wenn Hilfe gebraucht wird.

    Liebste Grüße, Rosa. :)

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  3. Also das ist definitiv etwas für mich ;) schon allein der Titel ist super, ich glaub das kauf ich mir auch :) LG

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  4. Ou ich finde solche Buchtipppost's genial! Gerade wenn man nicht weiss, was man lesen sollte! Super! :)
    Würde mich freuen, wenn du mal bei mir vorbeischauen würdest!
    http://latatjanariawears.blogspot.ch

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