Ein Oreo Kuchen wurde gebacken

Hey Leute :D

Zur Zeit bin ich ja total auf dem Backtrip (ich weiß gar nicht was mit mir los ist :D) und deshalb wurde heute endlich mal die Oreo Backmischung ausprobiert. Über den Oreo Kuchen selbst hab ich nämlich schon super viel gelesen und das der ja so lecker schmecken soll und so einfach geht und deshalb musste ich ihn auch endlich mal ausprobieren :). Denn ich bin nämlich ein absoluter Oreo Fan, zumindest was die Kekse betrifft und deshalb musste ich doch mal schauen, ob er wirklich so gut ist und dem original Oreo Keks überhaupt das Wasser reichen kann ;). Zu kaufen gibt es die Backmischung allerdings leider in keinem Supermarkt und deshalb hab ich sie über Amazon.de für 4,65 € bestellt. Die Lieferung verlief ohne Probleme und somit war die Backmischung nach ca. 2 - 3 Tagen endlich da. Bei der Marke handelt es sich um Royal und eine andere Mischung hab ich gar nicht erst gefunden :D. Auf jeden Fall möchte ich euch nun die Zubereitung des Oreo Kuchens und vor allem deren Leichtigkeit zeigen und wünsche viel Spaß beim anschließenden selbst nachmachen, bzw. backen :).

Was ihr alles dafür braucht:
Im Grunde genommen gar nicht viel, denn in dem Oreo Kuchen Karton findet ihr schon einmal alle wichtigen Zutaten in kleinen Beutelchen und sogar ein kleines Förmchen, mit einem losen Bodendeckel ist mit dabei :). Hinten drauf, findet ihr auch wie gewohnt die genaueste Anleitung. In den drei Beuteln befinden sich also unter anderem die Mischung für den Boden, die Mischung für die Füllung und die bereits fertige Deko für obendrauf :D. Hinzufügen von euch zu Hause müsst ihr also nur noch 250 ml Vollmilch und 25g Butter und dann kann es auch schon losgehen :).

Die Zubereitung:
Zu allererst müsst ihr die 25g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. In der Zeit wo ihr wartet, könnt ihr den Beutelinhalt für den Boden (silberner Beutel, gekennzeichnet mit 'Mezcla Base') in eine Rührschüssel geben. Wenn die Butter geschmolzen ist, fügt ihr diese mit dazu und verrührt anschließend alles mit einem Schneebesen, oder einem großen Löffel zur einer 'homogenen' Masse. Meine Masse wurde allerdings nicht glatt (so wie normal gewohnt), sondern mehr krümelig, allerdings fest, also wundert euch nicht, wenns bei euch auch so ist denn das hat alles seine Richtigkeit :D. Wenn ihr damit fertig seid, gehts auch schon weiter zum nächsten Schritt.
Nun nehmt ihr euer mitgeliefertes Förmchen her und streut euren fertigen Boden hinein. Anschließend nehmt ihr euch einen großen Löffel zur Hand und drückt alles in der Form richtig schön fest und dies ist sehr wichtig, damit am Schluss euer Kuchen auch hält, nicht das euer Boden zerbricht. Wenn ihr mit dem festdrücken fertig seid, sollte es dann so aussehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass es sich so einfach verteilen lässt, aber es funktioniert ohne Probleme !! Alles wurde festgedrückt und auch einen schönen glatten Rand hab ich hinbekommen :D. Also eigentlich ist dies wirklich kein großes Kunststück und funktioniert, wie bereits gesagt, super einfach :). Wenn ihr euren Boden dann also fertig habt, kommt dieser in der Zeit wo ihr eure Füllung macht in den Kühlschrank. Danach können wir uns dem nächsten Schritt widmen.
Hier kommt wieder die große Schüssel von vorhin zum Einsatz und in diese gebt ihr die Mischung für euren Inhalt (silberner Beutel ohne Beschriftung) und natürlich dürfen auch die 250 ml kalte Vollmilch nicht fehlen, welche ihr mit dazugebt :). 
Dann kommt euer Stabmixer, oder euer Rührgerät zum Einsatz, denn die Milch muss mit der Mischung gut verrührt werden. Dies macht ihr auf der mittlersten, oder sogar höchsten Stufe 2 bis 3 Minuten lang. Wenn dies erledigt ist, könnt ihr bereits sehen, dass die Masse schön leicht und vor allem sehr cremig geworden ist :).
Anschließend nehmt ihr euer Förmchen mit dem bereits fertigen Boden wieder vorsichtig aus dem Kühlschrank raus und befüllt nun alles vorsichtig mit eurer Füllung. Dies hab ich anfangs mit einem Teigschaber gemacht und bin danach auf einen großen Löffel umgestiegen. Je nachdem wie es euch lieber ist, könnt ihr entweder gleich alles in die Form geben und anschließend verteilen, oder ihr macht euch immer wieder ein kleines bisschen rein. Ich hab gleich die gesamte Masse in das Förmchen gegeben und anschließend alles mit einem großen Löffel verteilt. Nicht wundern, die Masse reicht bis fast oben hin zu eurem Förmchen, aber keine Angst es läuft nichts über und es bleibt noch genügend Platz für eure Deko am Schluss :). Wenn ihr die Füllung dann verstrichen habt, müsste es so aussehen:
Auch hier ging das Verteilen wieder super gut und sehr einfach und die fast glatte Oberfläche hab ich durch kreisende Bewegungen mit einem großen Löffel hinbekommen :D. Auch hab ich darauf geachtet, dass der Rand komplett mit der Füllung in Berührung kommt, nicht das nachher noch irgendwas schiefgeht :).
Wenn die Füllung fertig verteilt ist, könnt ihr anfangen eure Deko darüberzustreuen (silberner Beutel, gekennzeichnet mit 'Decoracion'). Hierfür hab ich auch wieder einen großen Löffel benutzt und dies, mus ich sagen, war eine wirkliche Fummelarbeit und hat mich am meisten an Zeit gekostet -lach-. Denn bis das alles richtig schön verteilt ist, damit auch der Rand bedeckt ist und so weiter, hab ich wirklich gedacht ich werd verrückt :D. Außerdem darf man beim verstreichen auch nicht so fest aufdrücken, weil man sonst die Füllung am Löffel und ein Loch im Kuchen hat. Aber es hat dann doch ganz gut geklappt, der Rand ist bedeckt und auch die Oberfläche ist einigermaßen glatt geworden :D.
So sieht der Oreo Kuchen dann fertig aus, bzw. noch nicht ganz fertig, denn er muss nun noch für 2 Stunden in den Kühlschrank. Wenn man ihn allerdings sofort essen möchte, empfiehlt sich eine kurze Kühlung (ca. 15 Minuten) im Gefrierschrank. Für einen noch kühleren Genuss, bzw. eine Oreo Eistorte, stellt man ihn für 30 Minuten in den Gefrierschrank. Ich hab mich dann allerdings für 3 Stunden Kühlschrank entschieden, damit auch wirklich die Creme schön fest wird und auch alles hält :D. Wenn die Kühlung beendet ist, löst man den Kuchen ganz vorsichtig aus seiner Hülle. Hierfür fährt man ganz vorsichtig in der Innenseite mit einem Messer entlang, um den Kuchen schon mal zu lösen. Anschließend wird an den mit pfeilen markierten Stellen gezogen, um die Plastikform komplett zu entfernen. Und wenn ihr dies geschafft habt, habt ihr einen fertigen und hoffentlich leckeren Oreo Kuchen :).

Der fertige Oreo Kuchen:
Und so soll der Oreo Kuchen im Normalfall dann aussehen :). Ich kann euch sagen, dass lösen aus dem Plastikförmchen war ein echtes Gefummel !! Ich hatte meine Deko oben so schön hinbekommen und dann wurde sie mehr oder weniger durch das Messer zerstört, welches ich am Rand entlanggeführt habe, um den Kuchen von der Form zu lösen -schmoll-. Zwar ist nicht viel passiert, aber trotzdem :D. Danach muss man die Form noch an den Pfeilmarkierungen abmachen und das geht auch gar nicht so schlecht. Aber mit einer zweiten Person, die das Plastik ein bisschen mit hält, ist selbst das auch kein Problem mehr und man bekommt den Kuchen einigermaßen stabil aus der Form :). Was ganz praktisch ist, dass sich unter dem Kuchen noch der Boden befindet und somit alles stabil bleibt (und der Boden ist suuuuuper schön fest geworden :D). Ich muss sagen ich hatte wirklich ein wenig Angst gehabt, nicht das meine Füllung noch nicht ganz fest war, aber es hat alles gehalten und sieht noch dazu richtig lecker aus, oder was meint ihr ?

Der Geschmack:
Nun kommen wir aber noch zum wichtigsten Teil, dem Geschmack :). Dieser hat mich sehr überrascht muss ich sagen, denn ich hab ziemlich durchwachsene Meinungen darüber gelesen. Einige meinten, er würde sehr künstlich und übertrieben süß schmecken, doch bei beidem kann ich nicht zustimmen. Natürlich ist das alles reine Geschmackssache, allerdings hab ihn weder als extrem süß empfunden, noch als künstlich. Ganz im Gegenteil, er schmeckt sogar richtig lecker !! Auch finde ich, dass er schon nach einem typischen Oreokeks schmeckt. Besonders der Boden (und dieser ist schön fest und knusprig geworden) schmeckt genau wie ein Oreo Keks :). Die Füllung ist eher geschmacksneutral, finde ich, dafür zergeht sie einem aber total schnell auf der Zunge. Und auch die Deko oben drauf schmeckt super lecker nach Oreo, zwar nicht so intensiv wie der Boden, aber man schmeckt es ;).

Mein Fazit:
Die Zubereitung des Oreo Kuchens geht super schnell, ich hab gerade mal für alles ca. 20 Minuten gebraucht und noch dazu richtig einfach :). Selbst einem Backanfänger wie mir, gelingt das ohne Weiteres -lach-. Wenn man alles soweit richtig gemacht hat, kommt am Schluss ein kleiner und süßer Oreo Kuchen heraus, der noch dazu richtig lecker und auch originalgetreu schmeckt :). Allerdings kann man nicht viel davon essen, da es einem sonst ganz schön schnell schlecht wird, da es die Füllung ziemlich in sich hat -lach-. Herausbekommen tut man, laut Verpackung, ca. 6 Stückchen. Zwar find ich den Oreo Kuchen mal auf einer Party ganz süß, allerdings muss ich ihn nicht öfter haben. Er ist schon relativ gehaltvoll und so groß, um bei einer ganzen Meute den Hunger zu stillen, ist er nun auch nicht :D. Also eher mal was, wenn man vielleicht zu dritt oder zu viert ist. Wie gesagt, auf einer kleinen Party mit ein oder zwei Freunden ist er bestimmt nicht schlecht, oder ansonsten muss man eben nochmal zwei dazu machen -lach-. Ich bin trotzdem ganz froh ihn mal ausprobiert zu haben, denn lecker ist er auf jeden Fall :). 

Was sagt ihr denn zum Oreo Kuchen ? Habt ihr ihn auch schon mal ausprobiert und wenn ja, wie fandet ihr ihn so ? Oder habt ihr mal vor ihn auch zu backen ? Mögt ihr die Kekse auch so sehr wie ich ?


6 Kommentare:

  1. Ich glaube, ich habe noch nie Oreo gegessen. -.-
    Hab ich da was verpasst?
    Dafür hab ich dich zum Thema Haare getaggt, hoffe der kam noch nicht bei dir an und du machst mit. :)

    Liebe Grüße
    Kali

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  2. Om nom nom!!!! ♥_♥
    Danke für das Rezept, muss ich irgendwann mal testen *o*

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  3. So wie kommt es das ich diesen Post übersehen habe ??? Ich als Oreo Fanatikerin? :D :D
    Man das sieht ja verdammt lecker aus :))

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  4. Wow der sieht echt lecker aus nur doof das er im Internet bestellt werden muss.

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  5. sieht sehr toll aus;)
    wir haben auch schon ein paar gebacken, aber ohne backmischung:)
    xxxx

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