''Als ich 5 Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit mit das Wichtigste im Leben sei.
Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb fröhlich. Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden. Ich sagte ihnen: Sie hätten das Leben nicht verstanden.''
John Lennon
Sicher hatte jeder von Euch schon mal diesen einen Moment gehabt, diesen Moment, in dem man einfach nur dachte: ''Ich möchte doch einfach nur glücklich sein''. Doch was bedeutet glücklich sein? Jeder scheint glücklich zu sein. Jeder geht mit einem Lächeln durch die Welt, wenn er es möchte. Jeder versucht es dem Gegenüber recht zu machen und immer der/die Starke zu sein und nur nicht seine Schwächen zu zeigen. Doch was tief im Inneren eines Menschen vor sich geht, sehen nur sehr wenige von uns. Jeder von uns besitzt eine Fassade und die Gabe, sich so zu verstellen, dass keiner merkt, was eigentlich mit einem los ist. Aber doch wünschen wir uns alle, in der einen oder anderen Situation, diesen einen Menschen, der einen ansieht und sagt: ''Erzähl mir die Wahrheit''. Doch oft sind diese Menschen, die man in solch einem Moment am meisten braucht, nicht da.
Und warum werden wir irgendwann so? Man sieht doch, was zur Zeit in der Welt so passiert. Was ist denn heut zu Tage noch normal? Kann man sich denn überhaupt noch auf jemanden verlassen? Woran erkenne ich denn, wer es ernst meint mit mir und wer nicht? So viele von uns tragen eine Maske, wo man erst das wahre Ich kennenlernt, wenn es vielleicht schon viel zu spät ist . Wenn man alles getan hat, um es einem recht zu machen. Und das ist dann der Dank dafür. Und leider wird unser Verhalten auch auf die Kinder übertragen. Wenn man sieht, wie viele Kinder es gibt, die in der Schule gemobbt werden. Das kann doch wirklich nicht wahr sein. Selbst im Kindergarten gibt es schon Auseinandersetzungen, fast wie bei den 'Großen'. Und das nur, weil manche Kinder einfach so erzogen werden oder es einfach von den Eltern abschauen. Natürlich können die Kinder oft damit nicht richtig umgehen und lassen es einfach über sich ergehen. Wir fallen so oft auf Menschen herein, bei denen wir vielleicht niemals gedacht hätten, dass sie so sind. Ob das im Job ist, oder im Privatleben. Überall gibt es Streit und Konkurrenzkämpfe. Die Nachrichten sind voll von solchen Meldungen. Und ich schüttel jedes Mal den Kopf, wenn ich so etwas höre oder lese. Man kann wirklich nur noch hoffen, dass man selbst nicht in solch eine Lage kommt und die anderen irgendwann vielleicht mal aufwachen oder runterkommen von ihrem Höhenflug.
Ob jung oder alt, viele von uns fressen dann alles in sich hinein. Man denkt, es wird alles wieder gut werden, einfach mal abwarten. Ich schaff das schon alleine, ich brauche keine Hilfe, ich komme damit alleine klar. Am liebsten einfach niemanden an sich ranlassen und schon gar nicht seine Schwächen zeigen. Aber irgendwann ist es soweit, dass man eben nicht mehr alleine zurecht kommt, weil einfach alles mittlerweile zu viel wird. Irgendwann zieht auch der Körper einen Schlussstrich. Selbst der stärkste Mensch kann irgendwann mal nicht mehr. Und das ist völlig okay. Es noch lange kein Grund, sich dafür zu schämen. Zu sagen, ich wollte nie, dass andere meine Schwächen sehen. Es ist keine Schwäche zu zeigen, wenn es einem schlecht geht. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Stärke. Und gerade in solch einem Moment ist man immer froh, wenn man dann doch auf seine Freunde oder seine Familie zurückgreifen kann.
Ich hätte nie gedacht, dass es auch mich irgendwann mal so treffen wird. Aber auch ich hatte eine Zeit, in der es mir echt schlecht ging. In der ich einfach dachte, ich finde nie mehr einen Ausweg. Es gab Tage, an denen ich einfach nur weglaufen wollte. Weg von allem, um einfach wieder den Kopf frei bekommen zu können. Wenn einem einfach alles zu viel wird und man denkt, es bricht alles über einem zusammen. Und dann hatte auch ich, sehr oft diesen Gedanken, einfach nur wieder glücklich sein zu wollen. Mehr wollte ich doch gar nicht. In diesen Momenten hatte ich das Glück, eine Familie und Freunde um mich zu haben, die mich aufgebaut haben, mir zugehört haben, mir die nötige Schulter zum Anlehnen gegeben haben, einfach nur für mich da waren und mich immer wieder aufgefangen haben, wenn ich gefallen bin. Es hat mir unheimlich viel geholfen. Mir wurde einfach gezeigt, dass es auch wieder anders sein kann. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, die sich durch mein Leben gezogen haben. Aber ich habe dagegen angekämpft und das Schlechte hinter mir gelassen. Ich habe mir auch aus diesem Grund mein Tattoo am Rücken stechen lassen. Es sind drei chinesische Zeichen, die eine sehr große Bedeutung für mich haben. Und an diese Zeichen halte ich mich immer wieder, wenn es Momente gibt, die mich runterreißen möchten.
Man sollte einfach das Beste aus seinem Leben machen. Klar ist es das ein oder andere Mal nicht einfach. Aber was ist schon einfach auf dieser Welt? Und immer gleich aufzugeben, ist keine Lösung. Auch wenn man es anfangs vielleicht versucht. Natürlich ist jeder anders von uns und jeder denkt vielleicht anders darüber. Aber ich hab einfach aus meiner Situation gelernt, vor allem weg zu rennen, ist keine Lösung. Man muss einfach nach vorne schauen und alles andere, all das Schlechte hinter sich lassen. Mach dir keine Gedanken über die Dinge oder die Menschen aus deiner Vergangenheit. Denn es hatte seine Gründe, warum sie es nicht in deine Zukunft geschafft haben. Zeig der Welt einfach dein schönstes Lächeln und dass Du dich nicht unterkriegen lässt. Genieße die Momente, in denen du glücklich bist, halte sie fest und versuche, sie nie wieder los zu lassen. Und alles weitere kommt von alleine :)

Puhh besser kann man es nicht schreiben :)
AntwortenLöschenDankeschön :)
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